Ort des Schreckens: Das Kölner EL-DE-Haus
Zu den bedrückendsten Orten in Köln gehört zweifellos das so genannte EL-DE-Haus. Dort hatte die Kölner Gestapo ihre Zentrale. Unzählige Menschen mussten im Zellentrakt im Keller leiden und sterben, wurden in diesem Haus verhört und gefoltert. Schon wieder eine Ausstellung über den Nationalsozialismus, mag mancher jetzt denken. Nein, das EL-DE ist ein Ort des Gedenkens, ein Mahnmal gegen das Vergessen.
Um hier zu fotografieren, war die kleine Canon gerade richtig. Sie arbeitet lautlos und stört die übrigen Besucher nicht. Da sie auch in höheren ISO-Bereichen eine anständige Bildqualität liefert, konnte ich auf ein Stativ verzichten. Die Fotos habe ich so bearbeitet, wie sie meiner Wahrnehmung entsprechen.
Die Ausstellung dokumentiert den Kölner Nationalsozialismus. Sie nennt Namen und zeigt Gesichter, sie erzählt Geschichten und nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise. Das Gestapo-Gefängnis im Keller ist heute eine Gedenkstätte. Die oberen Etagen des Gebäudes haben die Macher der Ausstellung ganz bewusst nicht in den Originalzustand zurück versetzt, sondern nutzen die ehemaligen Gestapo-Räume mit ihren kahlen Wänden als Ausstellungsfläche.
Infos zur NS-Gedenkstätte gibt es hier: http://www.museenkoeln.de/ns-dok/